FOOD, PERSISCHE KÜCHE
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Persisches Safran Eis mit Rosenwasser und Pistazien

Es ist Eiszeit!

Darf es heute statt Vanille, Erdbeer oder Schokolade,

etwas aussergewöhnliches sein.

Ich möchte dir heute das leckerste Eis Persiens vorstellen.

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Darf ich bitten: Persisches Safran Eis mit Rosenwasser und Pistazien.

Das Eis habe ich nach dem Originalrezept von Akbar Mashti hergestellt.

Akbar Mashti wurde in den 50er Jahre in ganz Persien für sein Eis berühmt und

noch heute bereitet sein Sohn dieses

köstliche Eis nach Originalrezept seines Vaters zu.

Es ist kinderleicht, schnell selbst gemacht und bei dieser Hitze einfach nur köstlich.

Das Eis kannst du sowohl mit einer Eismaschine oder auch ohne herstellen.

Es schmeckt einfach herrlich blumig und cremig.

Was ein Eis, das nach Blumen schmeckt?

Ja, durch das Rosenwasser bekommst du eine blumige Note.

Die kannst du je nach Geschmack verstärken oder abschwächen.

Ich finde 1 EL Rosenwasser perfekt.

Für dieses Eis benötigst du das persische Verdickungsmittel Sahlab.

Sahlab wird aus den Wurzeln der Orchidee „orchis masula“ hergestellt ,

diese wachsen wild in Wäldern und stehen mittlerweile unter Naturschutz.

Da es sehr schwierig ist dieses Pulver in Deutschland zu bekommen,

habe ich im türkischen Lebensmittelgeschäft ersatzweise das Salep gekauft.

Du kannst auch Tapiokastärke oder Pfeilwurzelmehl benutzen.

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Zutaten

1/8 Liter Sahne

1/2 Liter Milch

1/2 Tasse ( 110 g ) Zucker

1/4 TL Safran

30 ml kochendheißes Wasser

1 EL Rosenwasser

1 TL Salep oder Pfeilwurzelmehl

Ungesalzene Pistazienstifte

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Zubereitung

Den Safran im Mörser mahlen und mit 30 ml kochendheißem Wasser übergiessen

20 Minuten zugedeckt stehen lassen.

Sahne schlagen und auf ein Teller dünn ausbreiten und

für 3 Stunden in das Gefrierfach geben.

Die Milch in einem Topf zum kochen bringen,

das Salep oder Pfeilwurzelmehl zufügen und

so lange rühren bis es sich aufgelöst hat.

Den Zucker in einem Topf mit 1 EL Wasser bei

sehr geringer Hitze etwas auflösen lassen,

bis der Zucker eine leichte gelbe Farbe erhält.

In die warme Milch geben und solange rühren

ca. 5 Minuten bis er sich aufgelöst hat.

Alles in eine kalte Metallschüssel giessen,

das Safranwasser und Rosenwasser zufügen und gut verrühren.

Die Schüssel für 1 Stunde in das Gefrierfach geben,

nach 1 Stunde herausnehmen.persisches-safraneis-mit-rosenwasser-und-pistazien-labsalliebe-12

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Jetzt hast du 2 Möglichkeiten,

entweder stellst du das Eis mit einer Eismaschine her oder

du gibst die Masse einfach ins Gefrierfach.

Variante mit Eismaschine

Die Masse in eine Eismaschine eingiessen und

solange rühren bis sie fest geworden ist,

jetzt die Pistazienstifte und

die festgewordene und in Stücke gebrochene Sahne

zufügen und weiterrühren.

Variante ohne Eismaschine

Die Masse für mindestens 4 Stunden gefrieren lassen und

immer wieder zwischendurch rühren.

Nach 3 Stunden das Eis aus dem Gefrierfach herausnehmen und

die festgewordene, in Stücke gebrochene Sahne und

die Pistazienstifte zum Eis zufügen.

Fertig! Her mit dem großen Löffel!

Herzlicht

HERZ <3 LICHT

Susan

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12 Kommentare

  1. Mmmmmhhh sieht das lecker aus und diese wundervollen Fotos. Herrlich. Machst du die mit einem Macro? Allein das macht schon so einen Appetit.
    War heute ja in Darmstadt und musste ab und zu an dich denken.
    Freue mich auf deine nächsten “ Labsal ligkeiten „. Persisch ist mir noch ziemlich fremd auf der Zunge, ich habe glaube ich noch nichts typisches gegessen. Macht mich aber. durch dich, total neugierig.
    LG Grüße Tina

    • susann sagt

      Liebe Tina,
      ja ich habe eine Canon EOS 550D und für diese Aufnahmen habe ich mein Macro 1,5m/4.9ft Objektiv 70-300 mm benutzt. Dank Blogger@work versuche ich jetzt mich auf das orientalische und natürlich persische zu konzentrieren. Also freue dich auf weitere persische Rezepte. Dann komm doch mal nach Darmstadt und wir gehen zusammen zum Djadoo, ein sensationelles persisches Restaurant.
      Liebe Grüße
      Susan

  2. Hallo liebe Susan,
    jetzt bin ich überrascht – Du hast auch das Zuki-Template. Da haben wir leider keine Gelegenheit für ein Gespräch gehabt während des Blogger-Workshops und siehe da – eine ganz wichtige Gemeinsamkeit haben wir also 🙂 Du hast einen sehr schönen Blog und ich mag die Gewürze des Orients sehr… Nun bin ich gespannt, wie die persischen Küche so schmeckt…
    Grüße von Bärbel aka Farbenfreundin

    • susann sagt

      Hallo Liebe Bärbel,
      Danke für deine lieben Worte. Das Gespräch holen wir auf jeden Fall nach, bist du vielleicht nächsten Mittwoch in Mainz dabei? Ich bin sehr zufrieden mit Zuki, muss mich aber auch noch mehr hineinarbeiten. Ich freue mich dich bald wieder zu sehen.
      Ganz liebe Grüße
      Susan

  3. Pingback: Bastani Sonati - persisches Safran-Eis - Labsalliebe

  4. Bert sagt

    Hallo, ich habe das Rezept hier per Link geschickt bekommen um es für einen persischen Bekannten zuzubereiten.

    Also ich will das jetzt nicht so negativ schreiben, aber erst sehr viel Text und Bilder, dann die Zutatenliste gefolgt von vielen weiteren Bildern und danach die Zubereitungsweiße finde ich jetzt suboptimal gestaltet von der Übersicht her.

    Aber mein eigentliches Problem ist das ich nicht weiß was eine halbe Tasse Zucker in Gramm bedeutet? Ich habe auch viel gegoogelt aber außer die amerikanische Cup Einheit mit 225g = eine Tasse nichts gefunden.

    Aber 110g Zucker dürfte viel zu viel sein und da er ja karamelisiert werden soll ist mit erstmal weniger rein machen und später nachschütten ja nicht.

    Auch frage ich mich wie ich die gefroene Sahne in die Eismaschine bekommen soll, wenn diese läuft und zudem noch ob dies überhaupt einen Unterschied macht diese vorher zu frieren oder ob das nur bei der Gefriertruhen Variante wichtig ist….denn die Eismaschine rührt ja sowieso permanent Lut unter.

    Und soll das Safranwasser passiert werden oder lässt man den gemahlenen Safran drinnen? Und würde es nicht auch mit heißer Milche gehen anstatt Wasser? Durch die Milch ist der Wasser anteil ja so schon recht hoch.

    Viele Fragen aber ich stehe echt etwas vor einem Rätsel.

    Grüße

    • susann sagt

      Hallo Bert,

      die halbe Tasse richtet sich nach den amerikanischen Cups und ja ich habe 110 g Zucker benutzt 🙂
      Die Sahnestückchen sollten die letzte Sekunde in die Eismaschine, denn diese müssen stückig bleiben. Genau die Sahnestückchen im Eis sind das besondere am persischen Eis.
      Safran sollte wie beschrieben zubereitet werden. In Persien wird Safran nie in Milch aufgelöst.

      Herzliche Grüße

      Susan

  5. Bert sagt

    Hallo und danke für die schnelle Antwort 🙂 Ich habe es eben bereits zubereitet, auch mit 110g Zucker und die Sahne aber nur aufgeschlagen und in die Eismaschine zugegeben und war echt überrascht, es schmeckt sehr anders als standart Eis aber wirklich sehr lecker 🙂

    Das Rosenwasser kommt ganz dezent heraus, also wirklich einzgartig.

    Beim nächsten Mal werde ich die Sahne vorfrieren wie es im Rezept steht und drunterziehen und evtl mehr Sahne und dafür weniger Milch verwenden, falls das nicht irgendwie den Safran oder Rosenwasser Geschmack mildert wegen dem Fett?

    Auf jeden Fall vielen Dank für die Veröfentlichung des Rezepts und liebe Grüße 🙂

    • susann sagt

      Hallo Bert,

      das freut mich sehr, dass dir das Eis so gut geschmeckt hat 🙂

      Die gefrorene Sahne wird natürlich vorher in Stücke zerbrochen, bevor sie in die Eismaschine kommt.

      Ich kann dir leider nicht sagen ob dir das Eis mit mehr Sahne und weniger Milch gelingen wird,
      da ich es immer nur nach dem Originalrezept von Akbar Mashti zubereite. Würde mich aber freuen, wenn du mir über dein Ergebnis berichtest.

      Herzliche Grüße

      Susan

    • susann sagt

      Liebe Stella,

      es sind 4 große Portionen, aber du kannst sie auch als 8 kleine Portionen servieren z. B. als Beilage zu Crêpe.

      herzliche Grüße

      Susan

  6. Pingback: Die Golfstaaten: Guten Appetit! | Wingsch Real Estate Investments

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