WANDERLUST
Kommentare 5

Kind geh doch mal an die frische Luft

Tut euch selbst und eueren Kindern einen Gefallen

und geht raus in die „Wildnis“ zum Wandern.

Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen.

Die Nähe zur Natur ist für die Entwicklung unseres Nesthäkchens

genauso wichtig, wie eine gesunde Ernährung.

Deshalb unternehmen wir regelmäßige Ausflüge in die Natur.

So lernt er, dass wir uns Zeit nehmen, um mit ihm gemeinsam

die Natur zu erforschen und zu erleben.

Und wir lernen die Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen.

Als kleiner Snack nehme ich Äpfel, Karotten, Nüsse und Rosinen mit.

Naturpfad Bergstrasse-Odenwald 3
In der Stadt hängt eine dicke neblige Suppe.

Wir entscheiden uns hoch zu fahren nach Neunkirchen, in der Hoffnung,

dass die Luft da oben klarer ist.

Naturpfad Bergstrasse-ODenwald 4

TADAAA!

Die Sonne kommt durch die dicke Wolkendecke durch!

Wandern mit Kindern auf dem Naturpfad Bergstrasse-Odenwald

Unser Nesthäkchen erlebt den Wald und die Natur

als ein Befreiungsraum.

Am Anfang ist er nur am herumrennen.

So tut er spielerisch etwas für seine Fitness, Ausdauer und Kondition.

Er nimmt seine Kräfte wahr.

Wenn er sich ausgetobt hat, fängt er erst an die Dinge,

die ihm unterwegs begegnen wahrzunehmen.

Dieser Wechsel zwischen Aktion und meditativer Ruhe

fördert seine emotionale und geistige Ausgeglichenheit.

Seine Seele wird harmonisiert.

Auf eine zauberhafte Weise ist die Natur entstressend.

Das fördert seine Stabilität.

Und entwickelt sein Selbstvertrauen.

Ameisenhaufen

Er kommt dann aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Wir haben einen riesigen Ameisenhaufen entdeckt.

Das fleißige Waldameisenvolk vernichtet im Umkreis bis zu

50 Meter von Ihrem Bau pro Tag zehntausende Schädlinge und

sorgen somit für unsere Waldhygiene.

Die Ameisen haben sich ganz tief unten

in der Erde zurückgezogen.

Es ist ganz ruhig rund um ihren Haufen.

So lernt unser Nesthäkchen Lebenszusammenhänge kennen.

Wir reden über unser Wissen der Ameise und stellen fest:

Sie ist sehr fleißig und klein,

aber bewegt etwas viel größeres als sich selbst.

Er stellt fest, auch wenn wir klein sind

können wir vieles bewegen und verändern.

Ich versuche ihm ein Stück unsere Lebenszusammenhänge

in der Erfahrung mit der Natur näher zu bringen.

Wandern auf dem Naturpfad Bergstrasse-Odenwald

Einen einfachen Spaziergang,

spannender durch Spiele,

die wir uns unterwegs immer wieder ausdenken,

z.B. Versteckspiele oder

ich sehe was, was du nicht siehst.

Stöcke und Steine werden gesammelt,

sind seine Schätze,

mit denen wir dann etwas basteln.

Siehe hier.

Naturpfad Bergstrasse-Odenwald 1

Ob hier Waldfeen getanzt haben?

Im Wald kann er seine Phantasie und Kreativiät ausleben.

Was ist das für ein Blatt und zu welchem Baum gehört es?

Hier muss er sein Spielzeug selber bauen.

Ein Stück Baumrinde, was auf einem kleinen Teich zum Boot wird.

Gerne singen wir auch Lieder.

Wandern mit Kindern den Naturpfad Bergstrasse-Odenwald

Wer hat wohl hier am Pilz geknabbert?

Unser Nesthäkchen kann seine Sinne erfahren und entfalten.

Er nimmt nicht nur die Natur wahr, sondern auch sich selbst.

Hören: das rascheln der Blätter, das klopfen des Spechtes.

Sehen: kleine Käfer krabbeln über den Boden, er entdeckt Pilze.

Fühlen: das feuchte Moos, die Baumrinden.

Riechen: den erdigen Geruch

Schmecken: die Früchte der Natur

Im Wald kann er noch echte Abenteuer erleben.

Wir spielen Räuber und Gendarm.

Auf herumliegenden Baumstämmen balancieren.

Er entdeckt Fähigkeiten bei sich, auf die er stolz sein kann.

naturpfad Bergstrasse-Odenwald 5

Gesundheitliche Vorteile

Die frische Luft härtet ab und hält gesund

Zappelphilippe werden ruhiger

Diabetes

Asthma

Depression

Allergien

Herzlicht

HERZ <3 LICHT

Susan

 

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5 Kommentare

  1. Rainer Kirmse , Altenburg sagt

    Ein kleines Gedicht über einen Tag im Dorf meiner Kindheit:

    WIESENMÜHLE

    Natur am Gerstenbach

    Die schöne Wiesenmühle,
    Am Gerstenbach gelegen;
    Weckt in mir Glücksgefühle,
    Die Sinne sich wohlig regen.

    Ich durchstreife die Wiesen,
    Tauche in ländliche Ruhe ein.
    In allen Ecken lustig sprießen
    Gottes allerliebste Blümelein.

    Am Mühlbach, knorrige Bäume
    Wiegen sich sachte im Wind.
    Ein Bild romantischer Träume,
    Die uns manchmal eigen sind.

    Vom Wieseberg wehet lau
    Ein honigsüßer Blütenduft.
    Über mir, des Himmels Blau
    Schimmert durch die klare Luft.

    Ein Kuckucksruf dringt leise
    Vom Schlauditzer Holz herüber.
    Ein Bussard zieht seine Kreise
    An Kröbern’s Kippe gegenüber.

    Ich bekomme Rehe zu seh’n
    Am nahen Lödlaer Wald.
    Die Zeit aber bleibt nicht steh’n,
    Dunkelheit umgibt mich bald.

    Ein herrlicher Tag klingt aus,
    Verbracht in heimischer Flur.
    Morgen geht’s wieder hinaus
    In die Arme von Mutter Natur.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Mit freundlichen Grüßen

    • susann sagt

      Lieber Rainer,

      Danke für den Einblick in deine Kindheit.

      Herzliche Grüße

      Susan

  2. Rainer Kirmse , Altenburg sagt

    Ein kleines Gedicht über die Gefahr für unseren Wald:

    Im Winter fehlt das Weiß,
    Die Sommer brütend heiß.
    Nach Wasser lechzt die Natur,
    Raubbau hinterlässt seine Spur.
    Für den Energiehunger der Welt
    Werden ganze Wälder gefällt.
    Kämpfen wir für Mutter Erde,
    Dass sie nicht zur Wüste werde.

    UNSER WALD IN NOT

    Vielen Tieren Lebensraum,
    Für den Sauerstoff ein Quell,
    Für gesundes Klima essentiell;
    Das ist unser Freund, der Baum.

    Ohne Bücher in Wald und Flur
    Wär die Erde ein öder Planet nur.
    Wir sehnen uns nach diesem Grün,
    Der Zeit, wenn wieder Bäume blüh’n.
    Wir wollen wandeln durch Alleen,
    Das Blätterdach so wunderschön.

    Profitgier lässt die Wälder schwinden,
    Fördert weltweit Umweltsünden.
    Die grüne Lunge des Planeten
    In Gefahr, da hilft kein Beten.

    Zu viele Buchen und Eichen
    Mussten schon der Kohle weichen.
    Retten wir den heimischen Wald,
    Bewahren die Artenvielfalt.
    Mit jedem Baum der sinnlos fällt,
    Wird etwas ärmer uns’re Welt.

    Wenn’s mit dem Wald zu Ende geht,
    Stirbt letztlich der ganze Planet.
    Damit nicht wahr wird böser Traum,
    Gilt’s zu kämpfen für jeden Baum.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

    • susann sagt

      Lieber Rainer,

      Danke für das sehr nachdenkliche Gedicht.
      Es ist traurig, aber wahr.

      Herzliche Grüße

      Susan

      Susan

  3. Rainer Kirmse , Altenburg sagt

    Ein kleines Gedicht zum Frühling in der Pandemie:

    Mit Zuversicht durch finstere Zeiten,
    Lenzes Freuden gegen Corona-Leiden.

    CORONA-FRÜHLING

    Frühling lässt flattern sein blaues Band,
    Doch Corona hält im Griff das Land.
    Mit Hoffen auf Impfung und Test
    Steuern wir an das Osterfest.

    Trotz Shutdown und Inzidenz
    Zieht nun ein bei uns der Lenz.
    Es grünt in Wald und Wiese,
    Der Frühling kennt keine Krise.

    Farbenpracht und Blütenduft
    Locken an die frische Luft;
    Labsal für Seele und Brust,
    Wanderlust statt Coronafrust.
    Tabu ist noch der ferne Strand,
    Erkunden wir das Heimatland.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus der Skatstadt

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