TRAVEL, WANDERLUST
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Waldspaziergang

Gehen ist des Menschen beste Medizin“ sagte Hippokrates.

Neben einer gesunden Ernährung, ist die Bewegung sehr wichtig für unsere Gesundheit. Ich gehe zu verschiedenen Tageszeiten und unterschiedlichen Jahreszeiten gerne spazieren. Für mich ist ein Spaziergang eine Auszeit vom Alltag,

Labsal für meine Seele.

Waldspaziergang 1WALDBADEN

Seit den 80ern ist die so genannte Waldtherapie oder Waldbaden eine anerkannte Heilmethode. Sie kommt aus Japan, wo sie unter dem Namen „Shinrin-yoku“ bekannt ist. Die verschiedenen Gerüche des Waldes, die ätherischen Öle und Duftstoffe die Bäume abgeben, die frische sauerstoffgetränkte Luft, der weiche Boden unter den Füßen, die Stille, ich liebe es. Die klare Luft ist eine Erholung für meine Lungen. Hier kann ich für mich sein, hier finde ich Ruhe und Entspannung. Gehen erdet, entschleunigt und entspannt. Der Duft des Waldes wirkt ausgleichend und fördert meine Gesundheit. Regelmäßig mindestens 30 Minuten täglich spazieren gehen hat folgende

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GESUNDHEITLICHE VORTEILE

 ATEMWEGSERKRANKUNGEN WERDEN VERBESSERT.

Die Bäume geben Phytonzide ab, das sind ätherische Öle und Duftstoffe, die wir in der Waldluft einatmen und wie ein natürliches Antibiotikum wirken. Wir atmen tiefer und schneller beim spazieren gehen und die Lunge wird besser durchblutet. Zudem können sich die Atemwege erholen, die in den Städten unter mit Feinstaub belasteter Luft zu leiden haben. Für das Waldbaden wählt man ein Stück Natur, in dem man sich wohlfühlt, optimal ist ein lichter Mischwald.

VERBESSERT DIE HERZGESUNDHEIT UND SENKT BLUTHOCHRUCK 

Das Herz-Kreislauf-System profitiert ebenfalls vom Gang durch die Natur. Die Nebennierenrinde produziert vermehrt DHEA, ein Hormon, das Alterserscheinungen vorbeugt. Vor allem stärkt es Herz und Gefäße. Zudem nimmt im Wald die Aktivität des Parasympathikus zu, des Ruhenervs. Die Werte des Hormons Cortisol im Blut, die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken. All diese Werte sind bei Stress erhöht und belasten den Körper. Der Parasympathikus ist außerdem für den Stoffwechsel, die Regeneration und den Aufbau von Kraftreserven zuständig.

HALBIERT DAS ALZHEIMERRISIKO

Eine Viertelstunde laufen im Wald bewirkt schon das die Gehirnmasse nicht so schnell abgebaut wird. Werden die Sinne nicht mehr „benutzt“, verkümmern sie und das Leben wir Sinnlos. Durch die Sinne kommt die Welt in unseren Kopf. Bei Menschen mit Demenz wird durch das gezielte Sinnentraining beim Waldbaden der Fokus auf das gelegt, was sie noch gut können – ihre Defizite treten in den Hintergrund. Zudem ist die menschliche Erinnerung sehr eng mit den Sinnen – insbesondere dem Riechen – verknüpft. Beim Waldbaden gehen wir ins Fühlen – das Denken wird quasi ausgeschaltet. Das fällt uns Erwachsenen oft schwer – da können wir von Menschen mit Demenz viel lernen :).

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WALD SPAZIERGANG STÄRKT DAS IMMUNSYSTEM 

Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Reize. Durch das spazieren gehen setzen wir uns diesen Reizen aus, die unser Immunsystem stärken. Deshalb sollten wir zur Abhärtung bei jedem Wetter vor die Tür gehen. Auch der Duft des Waldes ist heilsam: Die Waldaromen heißen Terpene – mit ihnen kommunizieren die Bäume und wehren Feinde ab. Diese Duftstoffe haben auch eine pharmakologische Wirkung auf uns Menschen: Beim achtsamen Gehen entdeckt man nicht nur die Details des Waldes, sondern nimmt auch die Gerüche intensiv wahr. Diese Duftdusche stärkt unsere Abwehrkräfte.

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TRAINIERT DAS GLEICHGEWICHTSSINN 

Die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und der federnder Boden stellen unterschiedliche Ansprüche an unserem Körper. Deshalb beim Spazierengehen nicht nur die breiten Wege laufen, sondern auch mal die kleinen mit Wurzeln bewachsene Trampelpfade gehen oder auf umgestürzte Baumstämme balancieren. Ein Spaziergang im Wald kräftigt die Muskulatur und lindert Gelenk- und Rückenschmerzen. Auch bei Gelenkproblemen solltest du regelmäßig spazieren gehen, denn die Gelenke werden geschmeidiger, bewegungsfähiger und belastbarer.

SCHÜZT VOR OSTEOPOROSE

Wenn Frauen nach den Wechseljahren mindestens 4 Stunden in der Woche spazieren gehen, sinkt das Hüftbruchrisiko um 40%. Unsere Haut nimmt durch die Sonnenstrahlen Vit-D. auf und kann besser das Calcium in den Knochen lagern. Der Schwund der Knochendichte wird reduziert und so schüzt ein Spaziergang vor Osteoporose.

VERRINGERT DAS DIABETES RISIKO 

Sobald die Stressachsen im Körper aktiviert werden, steigt der Blutzuckerspiegel. Und es ist nicht nur der volle Terminkalender, der Körper, Geist & Seele aus dem Takt bringt. Der Aktivitätspegel steigt, Insulin kommt ins Spiel und balanciert den Zuckerpegel genauso aus wie dein Organismus ihn braucht. Insulin sorgt u. a. dafür, dass der Zucker in die Zellen gelangt, damit dort die benötigte Energie bereitgestellt werden kann. Sobald Insulin im Körper unterwegs ist, wird die Fettverbrennung gehemmt. Patienten mit Diabetes, die regelmäßig spazieren gehen, können das Fortschreiten ihrer Erkrankung um 60% verlangsamen.

KURBELT DEN STOFFWECHSEL AN 

3 Stunden in der Woche helfen schon beim Abnehmen.

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REDUZIERT DAS RISIKO FÜR GRÜNEN STAR 

Im Wald lassen wir die Augen immer mal in die Ferne schweifen und dann wieder in die Nähe. Wir halten unsere Augen ständig in Bewegung. Dieser ständige Wechsel trainiert unsere Augenmuskeln und ihre Elastizität. Das Grün der Bäume wirkt beruhigend. Grün gilt als Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert. Auch bei Magengeschwüren, Allergien, Augenermüdung, sowie bei Anzeichen vorzeitigen Alterns, wird Grün eingesetzt. Grün lässt Kräfte sammeln und regeneriert. Grün stärkt das Auge für alle anderen Eindrücke. Ausserdem entspannen die unterschiedlichen Grüntöne die Augen. Unser Sehsinn beansprucht 80 Prozent unserer Gehirnenergie. Wenn der Sehnerv wohltuende Farbtöne aufnimmt, schickt er diese Eindrücke weiter an das Nervenzentrum und dieses entspannt sich.

SENKT DAS RISIKO FÜR VIELE KREBSARTEN

Patienten, die bereits an Krebs erkrankt sind, ziehen Vorteile von regelmäßigen Spaziergängen. Das Waldbaden wie es heute so schön heißt, regt die Aktivität der natürlichen Killerzellen im Körper an, die virenbefallene Zellen und Tumorzellen im Körper erkennen und abtöten. Dieser Effekt hält sogar über mehrere Tage an. Unterstütztend wirken könnten dabei sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Phytonzide wie Alpha- und Betapinene, die von Bäumen und anderen Pflanzen im Wald produziert und in die Luft abgegeben werden.

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SORGT FÜR EINEN SCHÖNEN TEINT 

ein zügiger Spaziergang ist eine natürliche Hautpflege und bringt Farbe ins Gesicht. Die Haut wird entgiftet, durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die Waldluft mit dem hohen Feuchtigkeits- und Sauerstoffgehalt wirkt wahre Wunder. Dieser „gute Sauerstoff“ sorgt dafür, dass der Kreislauf und die Durchblutung angeregt werden und unsere Haut frischer wirkt. Also – warum nicht ab und an einen Ausflug in den Wald machen?

DER SCHLAF WIRD BESSER  

Ein kurzer Spaziergang am Abend ist eine Alternative zu Schlafmitteln.

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EINEN BAUM UMARMEN MACHT GLÜCKLICH 

Hast du schon einmal einen Baum umarmt? Nein? Solltest du aber. Besondere Bedeutung wird den Wurzeln des Baumes zugeschrieben, durch welche er fest im Boden verankert ist. Diese Stabilität, die oft mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit assoziiert wird, wirkt sich positiv auf unsere Gedanken und Einstellungen aus. Jeder Baum hat eine heilende Wirkung auf uns und seine Kraft und Energie geht durch eine Umarmung auch in uns über. So regt die Eiche den Kreislauf an.Die Birke hilft gegen Depressionen und die Linde hilft bei Liebeskummer. Alos berühre die Pflanzen, streife sie mit Händen, Armen und Beinen. Lehne Dich an einen Baum, spür seine Stärke.

Wisssenschaftler haben heraus gefunden, dass die Pflanzen unter einander kommunizieren und auch mit unserem Immunsystem. Pflanzen unterhalten sich. Dein Immunsystem registriert das. Das, was wir mit Worten, Gesten, Mimik und Körpersprache machen, schaffen die Pflanzen mit chemischen Substanzen. Sie senden winzige Moleküle (Terpene) durch die Welt, die Informationen preisgeben. Zum Beispiel: „Achtung, da kommt ein Fressfeind“ – und schon ist die gesamte Nachbarschaft alarmiert. Es wird sogar mitgeteilt, um welche Fressfeinde es sich handelt! Terpene flirren auch durch den Wald, wenn du dich dort aufhältst, spazieren gehst oder hindurch joggst. Unser Immunsystem erkennt: Ein bisschen Gefahr und wird achtsam: „Vielleicht will uns jemand angreifen, lasst uns vorsichtshalbe die Schutzmechanismen hochfahren.“

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DER WALD ALS ENTSAPNNUNGSRAUM DER SEELE 

Der Spaziergang hat eine beruhigende Wirkung, regt die Ausschüttung von Glückshormonen an, dadurch werden Stresshormone reduziert. Schon nach 20 Minuten wird die Stimmung gehoben und Stress abgebaut. Wirkt somit gegen negative Gefühle, Depressionen und Burnout. Die Ruhe der Natur wirkt auch positiv bei Angstzuständen. Nach einem Spaziergang fühlen wir uns viel glücklicher und ausgeglichener. Allein das Grün der Blätter sorgt für Harmonie und beruhigt die Nerven. Zudem wird auch noch der Kopf frei.

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DER WALD ALS VERWANDLUNGSRAUM FÜR UNSERE SEELE 

Alles was wir für unser Leben brauchen wird sich klar vor unseren Augen zeigen, wenn wir es zulassen. Es ist dieses tiefe Gefühl von vollkommenem Einklang mit sich selbst und der Natur. Wir lernen besonders leicht an Orte, die uns tief berühren und unsere Emotionen wecken. Der dänische Philosoph Soren Kierkegaard sagte:

Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann“.

Ein Spaziergang schafft Raum für Gespür, Intuition und Kreativität. Eine Lösung zu einem Problem lässt sich oft während eines Spazierganges erzielen.

Gedanken wollen oft – wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht“

sagte Christian Morgenstern.

Wenn es im Wald regnet, gibt es nicht nur einen schönen Sound, sondern auch eine erfrischende Luft und einen ganz besonderen Duft, den wir als Waldbesucher genießen. Wald-Duft ist etwas ganz Besonderes. Bring den Duft des Waldes zu Dir nach Hause. Der Duft des Waldes

Wo gehst du eigentlich gerne spazieren? Ich freue mich über Tipps.

HERZ <3 LICHT

Susan

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